Startseite
Tagesmutter &  Familie
Kosten & Vertrag
Förderungsziel &  Konzept
Kindergedanken
Gesundheit  Ihres Kindes
Nur das Beste für Kinder
Bildergalerie
Gästebuch
Kontakt
Impressum


Betrifft: Mich

Verwöhnemich nicht. Ich weiß ganz gut, dass ich nicht alles haben kann, worum ich dichbitte. Ich prüfe nur.  

Habekeine Angst, fest mit mir zu sein. Es ist mir lieber, ich weiß dadurch, woranich bin.

Wendekeine Gewalt bei mir an. Sonst lerne ich, dass es nur auf Gewalt ankommt. Ichlasse mich ohne Gewalt viel bereitwilliger führen.

Seinicht inkonsequent. Dieses verwirrt mich, so dass ich umso mehr versuche, woich kann, meinen Willen durchzusetzen.

Machekeine Versprechungen, denn vielleicht kannst du sie nicht einhalten. Dies würdemein Vertrauen in dich ermutigen.

Fallenicht auf meine Herausforderungen herein, wenn ich Dinge sage und tue, nur, umdich aufzuregen. Denn sonst werde ich Dinge versuchen, noch mehr solche Siegezu erreichen.

Regedich nicht allzu sehr auf, wenn ich sage, „Ich hasse dich.“ Ich meine es nichtso, aber ich möchte, dass es dir Leid tut, was du mir angetan hast.

Lassemich nicht kleiner fühlen, als ich bin. Sonst benehme ich mich dann wie eingroßes Tier.

Tuenichts für mich, was ich selber tun kann. Denn sonst bekomme ich das Gefühl,ein Baby zu sein und ich könnte dich auch weiterhin in meine Dienste stellen.

Seivorsichtig, dass mein schlechtes Betragen mir nicht eine Menge Aufmerksamkeiteinbringt. Dies würde mich nur ermutigen, meine schlechten Angewohnheitenbeizubehalten.

Rügemich nicht in Gegenwart anderer, es macht auf mich einen viel größerenEindruck, wenn du ruhig unter vier Augen mit mir sprichst.

Versuchenicht mein Benehmen noch während der Aufregung mit mir zu besprechen. Ausirgendwelchen Gründen ist mein Gehör zu dieser Zeit nicht sehr gut und meineMitarbeit ist sogar noch schlechter. Es ist in Ordnung dass Erforderliche zuunternehmen, aber lass uns erst später darüber sprechen.

Versuchenicht, mir Predigten zu halten. Du wärst erstaunt, wie gut ich weiß, was Rechtund Unrecht ist.

Gibmir nicht das Gefühl, dass meine Fehler Sünden seien. Ich muss lernen, Fehlerzu machen, ohne das Gefühl, dass ich nicht gut bin.

Nörglenicht. Wenn du es tust, muss ich mich davor schützen, indem ich taub erscheine.

Verlangekeine Erklärungen für mein schlechtes Benehmen. Ich weiß wirklich nicht, warumich das tue.

Stellemeine Ehrlichkeit nicht allzu sehr auf die Probe. Ich bekomme leicht Angst, sodass ich dann Lügen erzähle.

Vergissnicht, dass ich gerne Dinge erprobe. Ich lerne davon, bitte gewöhne mich daran.

Schüremich nicht zu unangenehmen Folgen. Es ist nötig, dass ich aus Erfahrungenlerne.

Beachtemeine kleinen Weh Wehchen möglichst wenig. Wenn ich zu viel Aufmerksamkeit fürsie bekomme, kann ich lernen, Vorteile in der Krankheit zu sehen.

Weisemich nicht ab, wenn ich ehrliche Fragen an dich richte. Sonst werde ich dichnicht mehr fragen, sondern anderswo Belehrungen suchen.

Gibnur auf dumme und bedeutungslose Fragen keine Antwort. Ich möchte nur, dass dudich mit mir beschäftigst.

Glaubenicht, dass es unter deiner Würde ist, dich bei mir zu entschuldigen! Eineehrliche Entschuldigung gibt mir ein überraschend warmes Gefühl für dich.

Legees mir nie nahe zu glauben, dass du vollkommen oder unfehlbar bist! DiesemStandard entsprechend zu leben wäre zuviel für mich.

Machdir keine Sorgen, wenn du nicht allzu viel Zeit für mich hast! Es kommt daraufan, wiewir die Zeit, die du hast, miteinanderverbringen.

MeineÄngstlichkeit darf dich nicht ängstlicher machen, denn sonst werde ich nochängstlicher. Zeige mir Mut!

Vergissnicht, dass ich ohne viel Verständnis und Ermutigung nicht gedeihen kann! Aberich glaube, dass ich dir das nicht zu sagen brauche.

Behandlemich genau so, wie du deine Freunde behandelst, dann werde ich dein Freundsein.

Denkedaran, dass ich vom Beispiel mehr lerne als von der Kritik!

Quelle: International Study Group Newsletter, übersetzt von Erik Blumenthal